Klarstellung: Das Rakshazar-Projekt und Fragen zur Entlohnung.

Als Reaktion auf unseren Illustrations-Aufruf, hat es in den vergangenen Stunden ein paar Missverständnisse zum Sinn und Zweck des Projekts in puncto Finanzierung und Entlohnung gegeben. Uns wird sinngemäß vorgeworfen, professionelle Dienstleister im Bereich Illustration nicht bezahlen zu wollen, bzw. mit „Ruhm und Ehre und nem feuchten Händedruck“ abzuspeisen. Daher möchte ich hiermit eine Stellungnahme abgeben:

Das Rakshazar-Projekt (auch als Rieslandprojekt bekannt) ist das wohl größte Fanprojekt für das Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ und arbeitet seit fast 10 Jahren an der Ausarbeitung des sagenhaften Ostkontinents der Welt Dere. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, (und damit sind wirklich alle gemeint, ganz gleich ob Autoren, Lektoren, Layouter, Redakteure, Setzer und nicht zuletzt Illustratoren) – sind FANS und betreiben Rakshazar als Hobbyprojekt in ihrer Freizeit. Niemand von uns wird für die Mitarbeit bezahlt, da wir all unsere Werke zum kostenlosen Download anbieten, beispielsweise neben vielen hundert weiteren Fans und tausenden weiteren Werken, u.a. im Orkenspalter-Downloadarchiv und bald hoffentlich auch im Scriptorium Aventuris.

Wir hegen mit Rakshazar keinen anderen Wunsch, als interessierten Rollenspielfans ein liebevoll ausgearbeitetes „Addon“ für DSA zu schenken und nicht, irgendwem irgendwas zu verkaufen. In diesem Rahmen soll die Fokusspielhilfe zum Tal der Klagen erscheinen; ein einmaliges Projekt von maximal 50 Seiten. Keiner der Beteiligten verpflichtet sich damit zu weiteren Projekten, wir möchten einfach gemeinsam eine Fanspielhilfe herausbringen und zum Download anbieten.

Der Aufruf richtet sich also in allererster Linie an gleichgesinnte Fans oder interessierte Hobbykünstler, nicht an professionelle Dienstleister oder Illustrationsstudios, die sich (u.a. gegenwärtig auf Facebook) darüber aufregen, dass sie für „unsterblichen Ruhm“ arbeiten sollen. Diese geflügelten Worte sind übrigens allein unserem Setting verschuldet, über das ihr euch beispielsweise in unserem „Buch der Helden“ informieren könnt. Die dick aufgetragene Floskel „unsterblicher Ruhm“ diente also keineswegs dazu, professionellen Dienstleistern vor den Kopf zu stoßen oder sie gar um ihren Lohn zu prellen, sondern im (rauen und augenzwinkernden) Ton unseres Sword&Sorcery-Settings klar zu machen, dass jeder der im Projektteam mitarbeitet, dafür exakt null blitzblanke mittelreichische Dukaten erhält. Wir starten solche Aufrufe zur Fanmitarbeit seit nunmehr sechs Jahren. Und noch nie ist es dahingehend zu solchen Missverständnissen gekommen, wie dieses Mal. Meist berichtet Nandurion oder ein anderer DSA-Blog und das war es dann. Dass unser Aufruf aber über Facebook auch außerhalb der Fanszene Verbreitung findet oder sich gar eine offizielle DSA-Künstlerin angegriffen fühlt und entsprechend kritisch äußert, war für uns schlichtweg nicht vorhersehbar. Denn es gab und gibt schließlich immer wieder auch offizielle DSA-Künstler, die uns kennen und schätzen und etwas zum Projekt beisteuern. Und das – wie alle Rakshazar-Fans – in ihrer kostbaren Freizeit. Für nichts mehr als „unsterblichen Ruhm“ und ein imaginäres Methorn. Daher nochmals die Versicherung, dass wir absolut niemanden mit unserer „Umsonst-Mentalität“ beleidigen oder angreifen wollten. Ich habe auch in den Kommentaren zu diesem Blogpost noch einmal ausführlich Stellung genommen. An dieser Stelle auch nochmals Danke an den zunächst sehr empörten Marek, der diese Klarstellung gewissermaßen angestoßen hat. 😉

Darüber hinaus möchte ich noch einmal unterstreichen, dass JEDER und JEDE Rakshazar frei bearbeiten; d.h. auch selbständig Inhalte erstellen darf – gern auch im Rahmen des Scriptorium Aventuris. Wir stellen Rakshazar seit jeher als offenes Projekt der DSA-Szene zur Verfügung und ausnahmslos alle DSA-Fans dürfen daher auch selbständig und unabhängig Abenteuer und Spielhilfen herausbringen, auch ohne die Mitarbeit oder den „Segen“ der Rakshazar-Redaktion. Wir haben auch nichts gegen Projekte wie einen „Rakshazar-Bildband“, der dann halt gegen einen Obolus im Scriptorium veröffentlicht wird. Oder unabhängige Rakshazar-Abenteuer im Orkenspalterarchiv. All diese Werke stammen dann halt von Leuten außerhalb unseres Projektteams und damit haben wir – wie gesagt – überhaupt kein Problem. Wir als Projektteam achten aber sowohl auf den innerweltlichen Kanon, als auch die relativ hohe Qualität unserer Fanprodukte. Und hierbei brauchen wir für das Tal der Klagen nun eure Hilfe. 🙂

Zusammengefasst können wir stolz sagen, dass wir als Projektteam stets gratis und selbstlos von Fans für Fans eine Fantasywelt mit Leben gefüllt haben. Zehn Jahre lang. Und so halten wir es auch weiterhin.

Ich hoffe, dass ich einige Missverständnisse hiermit aufklären konnte.

Habt ihr Fragen? Schreibt mir gerne in den Kommentaren. 😉

Raphael

Aufruf: Cover und Illus für „Hinter dem Schwert“ benötigt.

Update, 29.09.2016: Liebe Fans, nach dem kleinen Shitstorm bei Facebook haben sich mittlerweile SO VIELE Leute gemeldet, dass wir momentan damit beschäftigt sind, all den wundervollen Menschen (15 an der Zahl) zu antworten, die eine Zeichnung zum Projekt beisteuern möchten. Wir schicken zwar niemanden weg, aber es kann im Augenblick etwas dauern, mit der Aufarbeitung. Ich danke euch auch für die zahlreichen wohlwollenden Zuschriften und aufmunternden Worte. 😉 -LG, Raphael.

Liebe Leute, heute ein Aufruf in eigener Sache. Für unsere kommende Fokusspielhilfe Hinter dem Schwert zum Tal der Klagen suchen wir noch eine oder einen Coverartist, sowie Künstlerinnen und Künstler für weitere Illustrationen.

Worum geht’s?
Die Spielhilfe wird eine Settingbeschreibung zu den riesländischen Nebelauen enthalten, einer abgeschiedenen Fjordlandschaft an der Ostseite des Ehernen Schwerts, in die sich laut offizieller aventurischer Geschichtsschreibung im Jahr 960 BF eine Otta der Thorwaler verirrte und deren Nachfahren bis heute überlebt haben. Das Tal der Klagen liegt zwischen den Kontinenten, eingeschlossen von großen Gebirgen und hat sich völlig unabhängig von der Außenwelt entwickelt. Wir vom Rakshazar-Projekt haben für euch ein märchenhaftes Sandboxsetting voller Trolle, Weißpelzorks, Waldgrolme, Thorwaler und Riesen ersonnen, das aus aventurischer Entdeckerperspektive den einzigen bekannten Teil des Rieslands erstmals genauer beleuchtet. Die Spielhilfe umfasst ungefähr 50 Seiten und es ist vorgesehen, sie im neuen Scriptorium Aventuris* zu veröffentlichen.

Was brauchen wir von euch?
Wir benötigen, neben einer Coverillustration, auch regionalspielhilfentypische Stimmungsbilder. Das können Landschaften, besondere Orte, Angehörige der Kulturen im Tal (Trolle, Tharai, Menschen (vor allem die thorwalschen Gunnarmannen), archaische Weißpelzorks usw.), aber auch Tiere und Pflanzen sein, die in Vignettenform Einzug halten könnten.

Entlohnung
Allen Künstlerinnen und Künstlern winken neben unsterblichem Ruhm auch ewiger Dank. Eine Bezahlung können wir als Non Profit Projekt leider nicht anbieten. Doch eine Mitarbeit bei Rakshazar ist auch immer eine tolle Sache fürs Portfolio; unsere Downloadzahlen gehen in die Zehntausende. (*hust* Eigenlob stimmt…) 😉

Dennoch möchte ich mich persönlich nicht lumpen lassen:
Jener wundervollen Person, deren beeindruckendes Werk schlussendlich sogar das Cover der Spielhilfe ziert, schenke ich ein gedrucktes Exemplar unserer letzten Hardcover-Veröffentlichung: Ein Buch der Klingen!

Kontakt und Infos
Wenn ihr Interesse an der Mitarbeit habt, dann meldet euch bitte direkt per Mail bei mir: SL_Raphael[at]gmx.de. Schickt mir bitte auch einen Link zu eurem Portfolio oder thematisch verwandten Werken. Ein Worddokument, das den aktuellen Bearbeitungsstand der Spielhilfe und alle Beschreibungen enthält, stellen wir euch selbstverständlich zur Verfügung.

*Es galt und gilt für alle Zeit: Alle Rakshazar-Produkte, die vom Rakshazar-Projekt als Redaktion veröffentlicht werden, stellen wir grundsätzlich gratis zur Verfügung. Für das Scriptorium bedeutet dies, dass wir die „Pay what you want“-Funktion nutzen werden. Alle unverhofften Spenden, die das mit sich bringen könnte, wandern in die Unterhaltung der Server und in den Aufbau eines Wettbewerbs- und Verlosungstopfes, aus dem wir dann hoffentlich nicht nur schöne Sachen unter den Fans verteilen; sondern auch zukünftige externe Mitarbeiter weiterhin mit Naturalien bezahlen können. 😉

Nachtrag vom 27.09.2016:
Das Rakshazar-Projekt und die Frage der Entlohnung
Da es in den vergangenen Stunden ein paar Missverständnisse zum Sinn und Zweck des Projekts in puncto Finanzierung gegeben hat, sehe ich mich aufgefordert eine Klarstellung zu verfassen.

Ulisses: Gefälligkeiten im Liebesrausch!

So schnell kann sich der Wind drehen. Gerade noch grummelt man aufgrund dieser polarisierenden Neue Abenteuer Sache* unverständliches Gemotze in den Bart, da haut das scharfe Wendemanöver den barbarischen Blogger aus dem Mastkorb. Wie mir als Nicht-Ratcon-Besucher erst heute bekannt wurde, hat Ulisses gerade nicht weniger als die Fanrevolution ausgerufen.

Alle DSA5-Regeln finden sich zukünftig in einer (gratis) Regelwiki und bieten den Nörglern, die bereits befürchtet hatten alle Regionalbände zu kaufen, um alle Regeln zu bekommen, nun keine Argumentationsgrundlage mehr. Ulisses schafft sich die Kritik an der Publikationsweise, wie sie auch Infernal Teddy angemäkelt hatte, mit einem Schlag vom Halse. Respekt für diesen Schritt! Zukünftig müssen wir also nicht länger durch die Regelbände streunen, sondern sind nur wenige Klicks vom gewünschten Resultat entfernt, was auch nachvollziehbaren spielpraktischen Nutzen mit sich bringt.

Doch es wird noch besser: Mit dem Scriptorium Aventuris wird ein Projekt erscheinen, das es Verfassern von Fanware ermöglicht, die eigenen literarischen Ergüsse auf einer zentralen Plattform anzubieten und sogar Geld dafür zu bekommen oder eine Spendenfunktion wahrzunehmen. Großartig! Mittels Drivethrurpg wird Erstellern von Content ermöglicht, sich und ihre Werke darzustellen und auch bewerten zu lassen. Eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Beim Rakshazar-Projekt laufen erste Überlegungen, ob wir die kommende Fokusspielhilfe „Tal der Klagen“ als Scriptorium Ausgabe veröffentlichen möchten, wenn es denn möglich ist. Selbstverständlich bleiben unsere Veröffentlichungen wie eh und je gratis, so dass wir wohl zur „pay what you want“-Variante greifen werden.

Ich bin von den Nachrichten gerade ziemlich gehyped und freue mich auf die Möglichkeiten, die sich nun bieten. Auch schaue ich mal in meine rappelvolle Schublade, ob nicht das eine oder andere Werk den Weg ins Scriptorium finden könnte. Gratulation an Ulisses, für diesen Doppelschlag, der recht unerwartet kam, aber wohl nichts als glückliche Gesichter hinterlassen wird.

*Ein abschließendes Wort zur Neuen Abenteuer Debatte:

Mir ist erst heute, beim Betrachten der Keynote von Markus Plötz, aufgefallen, dass sowohl Infernal Teddy, als auch Markus Plötz im Grunde das selbe Problem beschreiben:
Ein Hauptkritikpunkt an DSA5 ist, dass die Verteilung der Regeln auf mehrere Bände unglücklich sei und man aus diesem Grund das Regelwiki eingeführt habe.

Das trifft doch exakt den Kern des Problems, das Infernal Teddy als „Publikationslawine“ beschrieb (und dieser „Lawinenvorwurf“ war laut Michael Mingers der ausschlaggebende Punkt für die Sanktion); zweitens hat Ulisses laut Markus Plötz exakt dieses Problem als Motivation für  die Erstellung der Regelwiki erkannt und genannt.

Für mich sieht es ganz danach aus, als hätten beide Seiten das exakt gleiche Problem beschrieben und einfach nur kolossal aneinander vorbeigeredet. Es muss nämlich die Frage gestattet sein: Hätte Infernal Teddy die Publikationspolitik und Regelaufteilung auch dann attackiert, wenn er bereits die Information gehabt hätte, dass die Regeln zukünftig gratis angeboten werden? Wohl eher nicht… Bad, bad timing.

Ulisses: Gefälligkeitsrezensionen oder Liebesentzug?

Skandal, Skandal! 😉 DSA 5 polarisiert. Die neue Edition des Schwarzen Auges hat wundervolle Produkte hervorgebracht, wie die Regionalspielhilfe zu den Streitenden Königreichen. Ich selbst bin vom Grundregelwerk und Almanach sehr beeindruckt und leite auch bereits eine DSA5-Runde, die gerade „Neue Bande & Uralter Zwist“ erlebt. Innerhalb des vergangenen Jahres habe ich in Foren und in der Community gerne mal den Nörglern und Hatern auf die Füße getreten, wenn die Haterei etwas abstruse Formen annahm. Das ist in den letzten Wochen schwieriger geworden, denn die jüngsten Veröffentlichungen (vor allem Kompendium und Rüstkammer) scheinen in der Qualität stark abzufallen. Ist vielleicht der Produktausstoß zu groß geworden und die Zeit für die Qualiätskontrolle zu gering? Im Orkenspalter-Interview räumt Markus Plötz sogar höchstselbst ein, dass hier und da Fehler gemacht wurden; eine erstaunliche Selbstkritik, denn DSA segelte im Vorfeld von Erfolg zu Erfolg.

Was wir ebenfalls in den letzten Monaten erleben konnten: Fleißige Rezensentinnen und Rezensenten bemühten und bemühen sich, den Dschungel des Publikationsdickichts etwas zu lichten und die werte Spielerschaft vorurteilsfrei und (scheinbar) unbeeinflusst zu informieren. Gerne kam dabei auch mal ein Rant heraus, sei es gegen Ulisses‘ Veröffentlichungspolitik, oder eben gegen die Hater.

Der Rant gegen die Aventurische Lawine, wie es Blogger und Forenuser Infernal Teddy bezeichnete, wurde ebenjenem nun zum Verhängnis, wie Arkanil berichtet. Der Vorwurf: Ulisses beliefere die Homepage Neue Abenteuer nicht mehr mit Rezensionsexemplaren. Auf Anfrage hieß es, dass man mit dem Lawinen-Artikel nicht einverstanden sei. Whoa! Der Rezensionsexemplarstopp betrifft übrigens nicht nur DSA, sondern sämtliche Werke aus dem Hause Ulisses. Whooa!! Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, wäre es schon ein starkes Stück. Denn Ulisses offenbart hier eine Dünnhäutigkeit, die ich ihnen nicht zugetraut hätte, insbesondere, da der Blogpost als Gastbeitrag gekennzeichnet war und in Form und Inhalt vom üblichen Rezensionsmodus bei den Neuen Abenteuern abwich. Der Blogpost triefte vor Ironie, Sarkasmus, Ranting und Spott; da steckte weder ein Funken journalistischer Anspruch noch eine Rezensionsabsicht dahinter. Infernal Teddy ist zudem erklärter Nicht-DSAler und hat lediglich die Perspektive eines Außenstehenden in einer Glosse dargestellt und kein konkretes Produkt rezensiert. Es wurde auch kein Redakteur, Autor oder Ulisses-Mitarbeiter beleidigt oder auch nur erwähnt. Teddy schrieb sinngemäß, (aus seiner DSA-Hater-Perspektive, die bereits vor der Fünften Edition verfestigt war), dass sich die Anzahl der Regionalspielhilfen stark erhöht habe und er das doof findet, weil er nicht mit nem Rollkoffer zum Spielabend möchte. Das reicht also bereits, um bei Ulisses auf der Blacklist zu landen, nachdem man jahrelang ausgeglichene und objektive Rezensionen verfasst hat?
Ein herzhaftes WTF!? darf einem da schon entweichen…

Sicherlich, ein vielbeachteter Blogpost kann schonmal die Runde machen… Mein Rant an die Rüstkammergegner wurde von einer vierstelligen Personenzahl angeklickt, ebenso meine Rezension zum Grundregelwerk; wir Blogger sind Meinungsmacher und Stimmungsbarometer und durch unsere Reichweite nicht zuletzt auch Multiplikatoren, wenn ein Produkt mal besonders gut bewertet wird.

Die Wichtigkeit von Rezensenten ist daher nicht zu unterschätzen. Das alles scheint nun aber nur dann gut und schön zu sein, so lange man „gefällig“ schreibt.. Ich finde, dass polemische, emotionale und subjektive Ausfälle ab und zu genauso unterhaltsam und genauso wünschenswert sind, denn man schreibt nicht für das Wohl und Wehe eines Verlags, sondern für die Community.

Ich schlage mich bei dem Thema bewusst auf keine Seite; auch wenn mich die scheinbare Beeinflussung durch Ulisses wirklich betroffen macht. Andererseits profitieren Blogseiten von Rezensionsexemplaren; es ist so ziemlich die günstigste Möglichkeit gratis an einen Haufen Rollenspielzeug zu kommen und sogar Sachen kennen zu lernen, die man sonst nicht angeschaut hätte. Es ist so wie mit dem Tellerwaschen, anstelle das Essen zu bezahlen. Es ist vom Gastgeber, in diesem Fall Ulisses, abhängig, ob sie auf diesen Deal eingehen oder nicht.

Ich enthalte mich aber vor allem deshalb der Parteinahme, da ich von Beginn an entschieden habe, dass ich Rezensionsexemplare nur für Independent- und Fanprodukte annehme und diese Seite nicht nutze, um mir günstig das Hobby zu finanzieren. Meine damalige Begründung war, dass ich unabhängig sein möchte und mir von niemanden reinquatschen lasse, was ich zu denken und zu schreiben habe. Das waren damals edle, aber hohle Worte. Denn man wusste ja, dass kein Verlag so kurzsichtig sein könne, dem Rezensenten eines Onlinemediums Gefälligkeitsrezensionen abzufordern, um bei Nichtbeachtung mit Liebesentzug zu reagieren.

Heute wissen wir: Das gibt es (mutmaßlich) tatsächlich. Und das wird es Ulisses nicht leichter machen, nach den desaströsen Veröffentlichungen der letzten Wochen die Herzen der Fans zurückzugewinnen. (Ja, ich bin DSA5-Fanboy und selbst ich spreche von desaströs.) Man hat den Eindruck, als habe die Reaktion auf die (berechtigte) Kritik an den letzten Publikationen nicht zu einer Einsicht und stärkeren Einbezug der Fans geführt, sondern zu einem eher verschnupften Verhältnis. Man ist schon ein wenig eingeschnappt, habe ich den Eindruck. Das aber an den Bloggern auszulassen, die letztlich nur die Überbringer schlechter Nachrichten sind und in besseren Zeiten exakt diejenigen sind, die abertausende Fans zum Kauf bewegen, ist im besten Falle unglücklich.

Vielleicht sollte man bei Ulisses zwei alte Weisheiten beachten, bevor man nochmals zu solchen Reaktionen neigt:

Am besten kehrt es sich vor der eigenen Tür.

Und: Don’t shoot the messenger!

Nachtrag:
Mittlerweile haben sich einige DSA-Autoren und Offizielle zu Wort gemeldet. Während DSA-Autor Michael Masberg in einem Kommentar des Neue Abenteuer-Artikels die Unverständnis über den Ausschluss von Neue Abenteuer teilt, hat Michael Mingers von Ulisses das Vorgehen verteidigt. (Arkanil berichtet)
Infernal Teddy hat sich auch selbst noch einmal im Tanelorn-Forum zu Wort gemeldet.
Interessant ist außerdem noch, dass Markus Plötz in seiner Keynote zur Einführung des Regelwikis (mein Bericht dazu hier) äußerte, dass ein Hauptkritikpunkt an DSA5 die Verteilung der Regeln auf mehrere Bände sei und man aus diesem Grund das Regelwiki eingeführt hätte.
Das ist in zweierlei Hinsicht interessant:
Erstens trifft es genau den Kern des Problems, das Infernal Teddy als „Publikationslawine“ beschrieb (und dieser „Lawinenvorwurf“ war laut Michael Mingers der ausschlaggebende Punkt für die Sanktionen); zweitens hat Ulisses laut Markus Plötz exakt dieses Problem als Motivation für  die Erstellung der Regelwiki erkannt und genannt.

Für mich sieht es ganz so aus, als hätten beide Seiten das exakt gleiche Problem beschrieben und einfach nur kolossal aneinander vorbeigeredet.

Kein Grund zum Klagen: Einblick in die neue Rakshazar-Spielhilfe

Wie die einen oder anderen schon mitbekommen haben, steht eine weitere Publikation in den Startlöchern, die sich der Beschreibung des Verfluchten Kontinents annehmen wird. Mittlerweile sind wir dem Projekttod von der Schippe gesprungen und im Rakshazar-Forum wird wieder emsig und motiviert getüftelt. Der Grund ist das kommende Jubiläumsjahr, das wir mit zahlreichen Schmankerln begleiten wollen.

Wie bereits angekündigt, werden wir demnächst eine Fokusspielhilfe (FSH) herausbringen, die sich auf eine einzelne Gegend innerhalb einer Region fokussiert. Die Rede ist vom Tal der Klagen, der einzigen rakshazarischen Gegend, die bereits von Aventuriern besucht und recht gut erforscht wurde. Das Tal der Klagen liegt auf der Ostseite des Ehernen Schwerts und ist seinerseits von den Schwefelklippen im Süden und dem Ödlandtwall im Norden eingegrenzt.

Beschreibung der Region

Die FSH wird nicht nur Beschreibungen zu den geographischen und klimatischen Bedingungen enthalten, sondern auch umfangreiche Ausarbeitungen zu besonderen Orten, Siedlungen und Landmarken, wie den berüchtigten Nebelauen.

Auch wird die FSH Siedlungsbeschreibungen der Orte Gunnarport, Gamkaltor und G’rlmhlm und den dort agierenden Persönlichkeiten enthalten. Darüber hinaus wird ein Blick auf die Nachbarregionen; die Götterberge (Ehernes Schwert), den Ödlandtwall und die Schwefelklippen geworfen, für die jeweils noch eigene FSHs geplant sind.

Thema der Region: Die Kulturen im Tal der Klagen

Ein Kapitel ist den einzelnen Kulturen und ihren Konflikten gewidmet. Das Leben an diesem Ende der Welt war schon immer rau und entbehrungsreich. Doch alles änderte sich, als 960 BF eine thorwalsche Expedition in den Nebelauen strandete und notgedrungen eine Siedlung errichtete. Gunnarport, das kleine Thorwalerdorf, beheimatet die Gunnarmannen, die sich mittlerweile mit entlaufenen Sklaven der Schwefelklippen und anderen Einwohnern vermischt haben. Im Ödlandtwall lauern die Rochkotaii, die berüchtigten Weißpelzorks, die das Tal mit Angst und Schrecken überziehen. Im Süden gehen die Nebelauer Waldgrolme ihren Geschäften nach, bewahrt durch ein großes Geheimnis aus der Zeit der Theaterritter. Heute liegt das Schicksal des Tals auf Messers Schneide. Welchen Einfluss könnte eine aventurische Heldengruppe oder gar eine Schiffsbesatzung haben? Welche Fährnisse sind zu erleiden, wenn sich eine Sippe eines Stamms abspaltet und eine eigene Siedlung gründet? Welche Schrecken liegen in den Weinenden Wassern verborgen? Das Tal der Klagen ist ein weites, fernes und unerschlossenes Land, das voller Möglichkeiten und voller Gefahren steckt.

Geschichte und Mythen der Region

Das Tal gilt nicht umsonst als der Friedhof der Theaterritter; überall finden sich Gräber und Hinterlassenschaften der aventurischen Flüchtlinge, die zu Schatzsuchen und Entdeckungen einladen. Die Historie des Tals und zahlreiche Legenden werden in einem umfangreichen Geschichtsteil erzählt. Das Tal der Klagen ist eine verzauberte, märchenhafte Region, deren wildromantische Landschaften schnell von einem verhängnisvollen und grausamen Schrecken überzogen werden können, wenn der Schleier der Nebelauen die saftiggrünen Wiesen bedeckt und Unheil aus den Bergen dringt. Große Teile der Region sind geprägt von einer mystischen, kaum besiedelten Fjordlandschaft, durchzogen von uralten Geheimnissen und Lagerfeuergeschichten, die nur im Flüsterton an den Ufern des Nebali von Generation zu Generation weitergegeben werden…

Bestiarium und Herbarium

In einem ausführlichen Regelteil präsentieren wir einzigartige Kulturschaffende, Tiere und Pflanzen, die in der Region vorzufinden sind.

Rund zwei Dutzend Lebewesen, vom Weißpelzork, über Murmelknollen bis zum Grabwühler und Boworwolf. Einige Lebewesen, wie die geheimnisvollen Riesenpilzwälder, sind in ganz Rakshazar einzigartig.

Rüstkammer des Tals der Klagen

Allgemeine und einzigartige Ausrüstungsgegenstände finden sich in einem exklusiven Arsenalteil. Besondere Waffen der Gunnarmannen oder Weißpelzorks, inklusive spezieller Fokusregeln, werden genauso präsentiert, wie thematisch passende Szenariovorschläge, die sich um die Herstellung, den Besitz oder die Suche nach diesen Gegenständen drehen. Greife deine Trollskraja, gürte dein Heimanskild und kämpfe an der Seite der Gunnarmannen ums Überleben in den Nebelauen.

Abenteuer im Tal der Klagen

Die FSH wird zahlreiche Szenarien, Plothooks und ein vollwertiges Gruppenabenteuer enthalten, die allesamt als Anregung für die SL dienen können oder – gemeinsam mit dem exklusiven Begleitabenteuer Gefangen in den Nebelauen – zu einer großen Kampagne zusammengefasst werden können! Gefangen in den Nebelauen, ein dreißigseitiges Gruppenabenteuer von Roland Hofmeister, wird separat erscheinen und eine Expedition aus dem bornischen Neersand in den Mittelpunkt stellen.

Regelwerk

Derzeit ist geplant, dass die FSH regelneutral realisiert wird. Primär ist sie mit und für DSA5 verfasst, wird aber zusätzliche und explizit kenntlich gemachte Wertangaben für DSA4.1 enthalten oder als Optionalregel in das 5er-System eingebunden. (Ein Beispiel für solche 4.1-Relikte ist die Ausweisung des Ausdauerwerts bei NSCs, Archetypen, Tieren und Bestien.) DSA5-Spielrunden werden (mit Ausnahme des Grundregelwerks) keine zusätzlichen Regelwerke benötigen. Alles, was zum Spielen in der Region benötigt wird, ist in der FSH oder im Begleitabenteuer enthalten. Wir folgen hiermit der Publikationsphilosophie von DSA5, wonach nur das Grundregelwerk und der Aventurische Almanach benötigt werden.

Ausblick

Bei entsprechendem Erfolg sollen die vier bis fünf Fokusspielhilfen einer Region (in diesem Falle der rakshazarische Nordwesten) mittelfristig zu jeweils einer vollwertigen Regionalspielhilfe zusammengefasst werden, die wir, falls möglich, auch wieder drucken lassen möchten.

Wir haben somit von einem Gesamtband im Sinne eines Rakshazarischen Almanachs Abstand genommen und werden ungefähr den Umfang abliefern, den die Regionalspielhilfen zu Zeiten von DSA4 hatten. Wir hoffen, dass wir ab sofort alle sechs bis neun Monate eine Fokusspielhilfe veröffentlichen können.

Mitarbeit

Im Augenblick suchen wir noch Menschen, die sich aufs Layouten verstehen. Die FSH wird zwar auf jeden Fall erscheinen; es ist nur die Frage, wie hübsch das Werk dann sein wird. ;) Ebenso sind wir noch über Mithilfe an der Illustrationsfront dankbar. Ihr könnt euch gerne in den Kommentaren oder im Rakshazar-Forum melden.

Preis

Beim Rakshazar-Projekt gilt weiterhin: Von Fans, für Fans und vor allem gratis.

Kurzpolemik vom Spielfeldrand: Die pöse, pöse Rüstkammer

Ob es in der Rüstkammer der Streitenden Königreiche auch was gegen einen Shitstorm gibt? Zu wünschen wäre es nicht, denn gebannt verfolgt die DSA-Szene hinter einem großen Eimer Popcorn das Geschehen in Blogs, Foren und Produktrezensionen. Endlich hat Ulisses wieder einen Sandsack rausgebracht, an dem man sich zünftig abreagieren kann! Yeah!

Ein Handelsherr und ein Kiepenkerl liegen bereits verwest im Straßengraben der Reichsstraße 1; neben sich eine blaugeprügelte geschichtliche Abhandlung und schon wird fleißig auf beiden Straßenseiten – fein säuberlich nach Königreich getrennt – an einem Galgen für die niederhöllischen Zeugwarte und Festungsschmiede der Flunderköppe und Waldschrate gezimmert.

Wir sehen es: Die Aufregung ist groß. Aber was ist eigentlich passiert? Zusammengefasst hat sich Ulisses erdreistet, ein Artbook mit Bild- und Textinhalten herauszubringen, das sich seinerseits erdreistet, bereits in einer Regionalspielhilfe vorhandene Ausrüstung und Gedöns auf 32 Seiten hübsch aufbereitet zusammenzufassen und für göttergefällige 12 Euro als optionales Angebot der geneigten Spielerschaft feilzubieten.

Jehova!

Wer macht sich eigentlich gerade mehr zum Deppen? Die Leute, die Ulisses unterstellen, dass sie als Marktteilnehmer und nicht als Fanpublisher fungieren? Die Leute, die etwaigen Interessierten ein Werk madig reden wollen, was sie selbst für überflüssig erachten? Oder die Leute, die behaupten, dass niemand so bescheuert sein könne, soviel Geld für so wenig Gegenwert auszugeben? Oh, halt, das sind ja alles die selben Leute!

Mal ehrlich. Dass es immer wieder Fans gibt, die alles kaufen, einfach weil sie es können oder wollen und denen der Preis egal ist, kann Kritikern zwar egal sein; einem Verlag wie Ulisses aber nicht. Und so kann, nein, sollte (!) man sogar ein Stück bedruckte Pappe mit einem Werbeheftchen anbieten und dafür nicht 12 sondern sogar 15 Euro verlangen! Warum? Weil es gekauft wird. Punkt.

Denn ja, ihr rechtschaffend Empörten, es gibt einen Markt für optionales (in eurer Sprache: unnützes) Rollenspielzeug. Oder auch nicht. Darüber wird an der Ladentheke abgestimmt und nicht mit 1-Sterne Rezensionen.

Ich bin übrigens nicht dazu in der Lage, eine Rezension zur Rüstkammer zu verfassen. Ich finde die nämlich unnütz, überteuert und überflüssig. Genauso wie das Stück bedruckte Pappe für Vampire V20. Hab ich trotzdem beides im Regal stehen? Hab ich. Weil es gute Produkte sind, die mir gefallen.

Jeder nur ein Kreuz.
Ende der Durchsage.

 

 

Fokusspielhilfen für Rakshazar

In den letzten zwei Jahren ist es um den wilden Kontinent im Osten Aventuriens deutlich ruhiger geworden. Gleichwohl freuen wir uns, dass Rakshazar immer häufiger in der Szene rezipiert wird. Zuletzt hat unsere Benennung des Kontinents sogar Einzug in den Aventurischen Almanach gefunden, nebst einer Weltkarte Deres, die die geographischen Besonderheiten unseres Settings berücksichtigt. Nach Veröffentlichung unseres Buchs der Klingen vor zwei Jahren hat es viele Veränderungen gegeben, sowohl im Projektteam, als auch in der DSA-Szene. Mit Erscheinen von DSA5 wurden unsere Arbeiten an Regelerweiterungen zur rakshazarischen Magie und zum Götterwirken (Buch der dunklen Künste), sowie zur Flora und Fauna (Riesen, Bestien, Aschekraut) auf Eis gelegt; viele hundert Seiten, die bereits fertig waren, konnten nicht mehr mit DSA4.1-Regeln veröffentlicht werden und müssten nun umgeschrieben werden, um eine Chance auf eine Printpublikation zu haben. Einige Projektler warfen damals das Handtuch, allerdings auch aus persönlichen Gründen: Viele sind mit Beruf, Familie und Kindern mittlerweile ausgelastet, da stehen Non-profit-Projekte erfahrungsgemäß nicht hoch im Kurs.

Was 2007 als kleines, studentisches Bier und Brezel-Conan-Projekt begann, geht nichtsdestotrotz nunmehr in das zehnte Jahr seines Bestehens und ist mittlerweile zu einem ernsthaften Stein- und Bronzezeitsetting herangewachsen, in dem die cineastischen Eskapaden der Anfangszeit durch glaubwürdige und sorgfältig recherchierte Elemente angereichert wurden. Das Buch der Klingen ist beispielsweise zu dem Arsenal für archaische Kulturen bei DSA geworden und wird auch von aventurischen Helden aus dem Gjalskerland, dem Orkland oder den Trollzacken verwendet.

Mit dem nun dräuenden Jubiläumsjahr vor Augen, wurde das stark geschrumpfte Projektteam erstmals mit der Frage konfrontiert, wie man dem unausweichlichen Projekttod von der Schippe springen könne. Nicht zuletzt die Publikationsweise der aktuellen Regionalspielhilfen für DSA5 ist eine Inspiration für eine veränderte Sicht auf das quantitative Ausmaß künftiger Publikationen. Hinter dem Schwert (HdS), unser Dauerprojekt seit 2007, liegt vor uns wie ein verregneter November. HdS sollte ein Aventurischer Almanach für Rakshazar sein; allerdings deutlich ausführlicher ausfallen als die aventurische Variante. Unzählige Kapitel, unzählige Seiten; eine Spielhilfe, die in puncto Seitenzahlen selbst unser Buch der Helden in den Schatten stellen dürfte.
Leider viel zuviel für unser kleines Team, das aus sechs bis zehn Aktiven besteht.

Wir beschlossen daher kleinschrittiger vorzugehen. Noch in diesem Jahr möchten wir eine Fokusspielhilfe (FSH) herausbringen, die nur eine Region ausführlich beschreibt. Inklusive Flora und Fauna, Siedlungen, Landschaft sowie Personen, zahlreiche Szenarien und einem Gruppenabenteuer. Unsere erste FSH wird voraussichtlich das „Tal der Klagen“ umfassen, eine Region, die direkt auf der gegenüberliegenden Seite des Ehernen Schwertes liegt und bereits in unseren Gruppenabenteuern Tore im Eis und Ingerimms Rache (beide Teil der Anthologie Auf blutigen Pfaden) mit aventurischen Helden bereist wurde.

Langfristig ist immer noch geplant, die einzelnen Fokusspielhilfen eines Tages zu Regionalspielhilfen zusammenzufassen. Wir möchten den interessierten Spielerinnen und Spielern aber nicht länger unsere quasi fertigen Texte vorenthalten und werden daher nun hoffentlich regelmäßig FSHs herausbringen. Selbstverständlich erhoffen wir uns dadurch auch einen gewissen Werbeeffekt und halten gleichzeitig die Einstiegshürden für Neulinge extrem niedrig: Jede FSH ist in sich abgeschlossen und alle Mitarbeiter kommen nur für diese eine Publikation zusammen, ohne Verpflichtungen für die nächste. Gleichwohl halten wir unsere eigene Motivation oben, denn 30 bis 40 Seiten generieren messbare  und kurzfristig erreichbare Erfolge, im Gegensatz zu einem 500+seiter. Ob auf diese Weise eine, drei oder 20 FSHs zu Stande kommen… wer weiß? Wir stapeln erstmal tief und fangen einfach an. 🙂 Selbstverständlich werden die FSHs, wie jedes Rakshazar-Werk, weiterhin zum uneingeschränkten und kostenlosen Download zur Verfügung stehen!

Zuletzt noch eine herzliche Einladung: Da wir immer noch ein Projekt von Fans für Fans sind, suchen wir weiterhin Unterstützung aus der DSA-Gemeinde. Wer möchte, darf sich gerne mit einem Szenario, einer Illustration (oder zehn, oder zwanzig) beteiligen. Darüber hinaus suchen wir noch Layoutexperten, da wir im Augenblick an der Layoutfront ziemlich schwach (= gar nicht) besetzt sind.

Wenn ihr Interesse habt an unserer ersten FSH mitzuarbeiten, dann meldet euch einfach. Entweder über die Kommentarfunktion oder direkt im Rakshazar-Forum.

Viele Grüße aus dem Riesland

Raphael