A Tale of Two Cities: Der Stein des Anstoßes.

Vorbemerkung:
Der nachfolgende Blogpost, ursprünglich erschienen am 30. Januar 2017, stand unter dem reißerischen Titel „Wie mein Abenteuer in Splittermond auftauchte, ohne dass ich es bemerkte“ und hat für einigen Trubel gesorgt.
Mittlerweile hat sich geklärt, dass die meisten der von mir beschriebenen Ähnlichkeiten tatsächlich vorhanden sind. Gleichzeitig ist aber auch deutlich geworden, dass es sich hierbei um einen seltsamen, aber erklärbaren Zufall handelt. Im folgenden zunächst der inhaltlich unveränderte Blogpost. Die ausführliche Stellungnahme mit weiteren Erklärungen findet ihr hier

Jetzt mache ich mir wieder ganz doll Freunde, ich weiß. Aber ich kann es einfach nicht unkommentiert lassen. Bin gerade etwas geknickt und möchte mein Leid klagen. ;(

Stellt euch eine orientalische Stadt aus Gold und Seide vor. Eine fahrende Stadt. Eine Karawane, die zu Ehren ihrer göttlichen Patronin auf der Seidenstraße zwischen den sagenumwobenen fernöstlichen Landen und den großen Städten des Orients umherreist. Eine Stadt, die von einer Unzahl von Händlern, Söldnern, Göttinendienern, Schaustellern, Künstlern und Kurtisanen, sowie Handwerkern und sonstigem fahrenden Volk begleitet wird und quasi überall halt machen und sich – wie eine Blüte – entfalten kann: Prächtige Stadtviertel aus bunten Zelten und Kastenwagen. In einem der Bezirke leben die Handwerker, in einem anderen die Oberschicht und die Führungsebene und dann gibt es auch noch die Fremden- und Händlerviertel, wo Zerstreuung und Kurzweil nicht weit sind. Große, prächtige Seidenbahnen und -schleier umgeben die Tavernen und Vergnügungsstätten, die Leute aus nah und fern anlocken. Sogar ein reisender Tempel der Göttin findet sich in der bunten Gesellschaft dieses außergewöhnlichen Ortes. 

Eine ganze Stadt, heute hier und morgen dort, die von Söldnern, Abenteurern, Händlern, Pilgern, schutzbedürftigen Mitreisenden oder einfach nur Schaulustigen besucht wird und den mitreisenden Spielercharakteren einen Mikrokosmos von Abenteuern und Ideen bietet. Beispielsweise der Kult um die göttliche Patronin der Stadt, deren Tempelopfer in die korrupten Taschen der Führungsschicht und Kultisten fließen und die selbst gar nicht so göttlich ist, wie man glauben mag. Oder die Intrigen der einzelnen Interessengruppen, in deren Fänge die Spielercharaktere geraten können. Unterstützt man vielleicht gar ein Attentat auf eine Anführerin? Oder deckt man gar einen politischen Umsturz? Oder schlägt man sich auf die Seite der Herrschenden, um die Verräter zu bestrafen?  

„Okay, was will uns der Märchenonkel aus dem Riesland da überhaupt erzählen?
Und was hat das mit SpliMo zu tun?“

Nun, heute ploppte eine interessante Rezension von den Teilzeithelden in meiner Timeline auf: Ersteindruck: Die Seidene Stadt – eine gewaltige Karawane. Ein Abenteuer, das bereits vor einem knappen Jahr erschienen ist, aber auf meinen sowieso nicht sehr ausgeprägten SpliMo-Radar bislang nicht auftauchte.

Redakteur Dominik Heinrichs berichtet anerkennend, geradezu begeistert, von einer fahrenden Stadt und einem Sandboxsetting, das sich ungefähr wie die obige Beschreibung anhört. Weitere Beschreibungstexte anderer Rezensionen gehen in eine ähnliche Richtung. Eine Karawanenstadt in einem orientalischen bis fernöstlichen Setting, inkl. Stadtviertel wie Vergnügungs- und Händlerviertel, Bezirke für die Oberschicht und und und. Dazu eine Gottkaiserin, die in Gefahr ist, inkl. Attentat und Putschversuch, Intrigen und vieles mehr. Mittendrin die Helden, die sich für eine Seite entscheiden müssen. Awesome! Sowas muss man gespielt haben!

„Okay, aber wo ist denn nun dein Problem, Riesländer?“

Das Problem ist, dass die Beschreibung, die diesen Blogpost einleitet, exakt das Sandboxabenteuer beschreibt, an dem ich derzeit nichtsahnend allabendlich fürs Scriptorium Aventuris arbeite: „Die Wandelnde Stadt“.

„Tja, Pech gehabt. Hätteste mal besser aufgepasst! Wer zu spät kommt…“

Äh, ich hatte nicht den Eindruck, mich irgendwie beeilen zu müssen, da ich bereits einen sehr exakt ausformulierten „Claim“ abgesteckt hatte: Denn alle Eckdaten dieses Settings stehen seit 10 Jahren öffentlich im Internet. Genauer gesagt im Rakshazar-Forum und wurden auch vorher bereits in einer Arbeitsversion (2005) für das Setting Faesalia veröffentlicht. (Der Thread-Titel nimmt hierauf noch Bezug.) Bereits 2007 nannte ich in einem Posting des gleichen Threads die Stadt eine „Kintorische Karawanenstadt auf der Seidenstraße“. (Anmerkung: „Kintora“ (nicht zu verwechseln mit „Kintai“) war die damalige Bezeichnung unseres Asia-Settings im äußersten Osten Rakshazars, wo die wandernde Stadt zwischen Khitorra-Massiv und der Wüste Lath auf der Seidenstraße fährt.) Außerdem wurde eine ausführlichere Stadtbeschreibung, inkl. Seidenschleier, inkl. Bezirke, inkl. obiger Plotideen (die zum eigentlichen Abenteuer ausgearbeitet werden sollten) bereits Ende 2013 im Kampagnenband „Auf blutigen Pfaden“ (Seiten 114-119) veröffentlicht und seither zigtausendfach heruntergeladen. Das alles geschah also weit vor dem 31. März 2016, als „Die Seidene Stadt“ veröffentlicht wurde. Auch der Titel „Die Wandelnde Stadt“ bzw. „Die Wandernde Stadt“ bzw. „Die Karawanenstadt der Seidenstraße“ ist seit Projektbeginn immer wieder in Veröffentlichungen und Forenposts als Name oder Beiname aufgetaucht.

Ursprünglich sollte das Abenteuer bereits im Rahmen der „Blutigen Pfade“ erscheinen, wurde aber wegen des Umfangs von über 70 Seiten  zugunsten der „Tochter des Kriegsherrn“ zurückgestellt und nur in Eckpunkten in das Abenteuer „Die Augen der Lath“ von Roland Hofmeister integriert.

Nun stelle ich also heute bei der abendlichen Rezensionsrundschau fest, dass ich in den Rezensionstexten zur „Seidenen Stadt“ nicht nur mein Setting, sondern auch ähnliche Plotelemente wiederfinde. Bevor ich jetzt aber tatsächlich die Brocken hinschmeiße, laut fluchend das Projekt begrabe und mir schwöre, nie wieder ein SpliMo-Band zu kaufen, lege ich mir bei Gelegenheit erstmal den SpliMo-Abenteuerband zu (erstmal gebraucht, denn ich möchte den Quell meines Kummers nicht auch noch finanziell honorieren) und schaue, ob sich die Abenteuer wirklich so ähnlich sind, wie es anhand der Rezensionen den Anschein erweckt.

So oder so: Die ursprünglich innovative Idee einer fahrenden Stadt, die sich durch ein fernöstlich bis orientalisch angehauchtes Seidenstraßensetting auf dem Weg nach Kintai, pardon: Kintora bewegt, ist auf jedem Fall kompromittiert und jetzt vermutlich so oder so ein Fall für die Tonne. Da ist mir der Schreibspaß gründlich vergangen.

Ob „Die Wandelnde Stadt“ also überhaupt noch erscheint mache ich davon abhängig, inwiefern Setting und Plots in „Die Seidene Stadt“ tatsächlich schon durchgenudelt wurden. Denn egal wie die Vorgeschichte sich auch darstellt: Für Uneingeweihte dürfte ich bei Veröffentlichung meines langjährigen Projekts wie ein „Ideenklauer“ und „SpliMo-Hater“ wirken.

Nächstes Mal schreib ich am Besten wieder was in ausgelutschten aventurischen Gefilden und verfasse eines von tausend Detektivabenteuern in irgendeiner generischen Fantasystadt, da braucht’s auch keine Innovation und hinterher ist man nicht so wahnsinnig enttäuscht, wie ich jetzt gerade. ;(

PS: Bevor jemand mit dem berechtigten Einwand kommt: Ja, ich kenne auch die Festival Stadt Onn in Dune, zu Ehren von Gottkaiser Leto. Die scheint offenbar sehr „inspirierend“ für den Gottkaiserteil des SpliMo-ABs gewesen zu sein. Die Ausgestaltung ist aber nicht mit der Dune-Stadt vergleichbar. Ich nenne euch sogar noch eine wandernde Stadt: „Ambulon City“ in Warhammer 40k (die übrigens erst 2008 rauskam) und eine ganze wandernde Sci-fi Makropole herumträgt. Das Motiv „wandernder Städte“ oder ganzer Welten auf Tierrücken (Stichwort Scheibenwelt) ist natürlich nicht neu. Aber das, was ich zur „Seidenen Stadt“ bislang lesen konnte stimmt quasi 1:1 mit meiner „Wandelnden Stadt“ überein, inkl. Setting, Plots, Örtlichkeit und Ansetzung als Sandbox.

Nachtrag: Uli Lindner vom Uhrwerk-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar angeboten, das ich in den nächsten Tagen gewissenhaft durchackern werde. Mit einem anschließenden Statement und einer abschließenden Rezension dürften dann alle Vermutungen und Ungereimtheiten ausgeräumt werden. 

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12 Kommentare zu “A Tale of Two Cities: Der Stein des Anstoßes.

  1. maggus sagt:

    Starker Tobak. Ich kann Deine Enttäuschung ja nachvollziehen, aber bevor Du hier den Vorwurf des Plagiats in die Öffentlichkeit setzt, wäre es aus meiner Sicht notwendig gewesen, den von Dir beschuldigten Autoren, Stefan Unteregger, um ein Statement zu bitten.

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    • Du wirst in obigen Text keinen Plagiatsvorwurf finden. 🙂 Tatsächlich habe ich geschrieben, dass ich das betreffende Abenteuer zunächst begutachten und entsprechend auf „Ähnlichkeiten“ untersuchen möchte, die mir im Rahmen von Rezensionen aufgefallen sind. Dies dient der Feststellung, ob es sich von meinem AB insofern unterscheidet, dass sich eine weitere Arbeit an meinem langjährigen Projekt lohnt oder eben nicht. Das steht im obigen Text. Nicht mehr und nicht weniger. Dass ich natürlich sauer bin, an einem AB zu arbeiten, dessen ungewöhnliche Grundprämisse womöglich schon anderweitig verwendet wurde, steht auf einem anderen Blatt. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal umhören, ob ich irgendwie auf einem Onlineflohmarkt second hand an ein Exemplar komme und dann schreibe ich auch ein Update, ob sich meine Befürchtung bewahrheitet hat oder eben nicht. 🙂 Besonders gespannt bin ich insbesondere darauf, wie die Händler organisiert sind. Vielleicht sind sie ja ebenfalls als Handelshäuser / Handelsfamilien organisiert, die die vorherrschende Klasse herausfordern und auch untereinander herrliche Intrigen spinnen. Eine Rezension liest sich so. Auch diese Idee kam uns Riesländern 2007 und ist ebenfalls öffentlich dokumentiert und einer der Nebenplots von „Die Wandelnde Stadt“. Und vom großen Treffen, das alle „zwei drei Jahre“ stattfindet, um quasi ein großes gemeinsames „Mekka“ anzusteuern, wie es der Rieslandfreund „GrogT“ damals formulierte, fang ich gar nicht erst an. Das liest sich ähnlich wie die Tributüberbringung an die Gottkaiserin, die alle drei Jahre stattfindet. Wie gesagt, ich bin sehr gespannt, ob und was in „Die Seidene Stadt“ letztlich zu finden ist und was nicht. Die kleinen Details lassen mich aber das Schlimmste vermuten…

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      • Yinan sagt:

        Der oben gemachte Text ist eindeutig ein Plagiatsvorwurf gegenüber den Splittermond-Autoren.
        Du magst ja gerne behaupten, dass dem nicht so ist, aber nur, weil du das Wort „Plagiat“ nicht benutzt, änderst es nichts daran das dein Text da eine ganz anderes Sprache spricht.

        Davon mal abgesehen das deine Idee jetzt alles andere als einzigartig ist, hast ja selbst sogar einige Beispiele genannt. Insofern ist das schon etwas grenzwertig hier so zu tun, als ob jemand deine oh so tolle Idee gestohlen hat. Die gleiche Idee hatten vermutlich viele andere auch schon, wobei die meisten von denen, wie auch du halt, die Idee niemals verwirklicht haben.
        Jetzt hat es mal einer gemacht und dann kommst du an und schreist „die haben alles von mir geklaut!“.

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      • Liebe(e) Yinan,
        drei Dinge als Erwiderung:

        Erstens ist eine Stadt, die sich fortbewegt, wie Ambulon, tatsächlich nicht einzigartig, aber doch eher selten. Einzigartig ist aber die Ausprägung, wie ich sie oben beschrieben habe.

        Zweitens stimmt es nicht, dass die Idee niemals verwirklicht wurde. Das Setting wurde auf mehreren klein und eng beschriebenen Seiten ausführlich beschrieben und – was du zu übersehen scheinst – tatsächlich auch veröffentlicht. Sogar als Printausgabe. Und das ist noch nicht sehr lange her. Die Stadt war immer mal wieder Thema. Da wurde beständig und teilweise eben auch öffentlich dran gearbeitet, es ist also nicht so, als würde da eine zehn Jahre alte und verworfene Idee das Problem sein. Spätestens mit der Veröffentlichung kann von einer „nicht verwirklichten Idee“ nun wirklich keine Rede sein. Ich habe Ende 2014 sogar nachweislich Testrunden veranstaltet, wo die Helden mit der „Wandelnden Stadt“ unterwegs waren.

        Drittens ist es fast ein Jahr her, wo ich hier eine ähnliche Diskussion geführt habe. Auch da ging es ja um Inspirationen abseits von DSA, also der Wunsch sich von Aventurien abzugrenzen, den sowohl SpliMo als auch Rakshazar teilen. Auch da hat es mit den limbischen Pfaden / Mondpfaden ja Parallelentwicklungen gegeben, wobei hier ja der Wunsch eines „Schnellreisesystems“ im Raum stand und das in vielen Universen Verwendung findet. Damals kritisierte ich ja vor allem, dass SpliMo sein Reisesystem als Innovation anpries und ich machte lediglich darauf aufmerksam, dass wir das so wahnsinnig innovative System ebenfalls schon eingebaut (und veröffentlicht!) hatten. 😉

        Ich verstehe also schon, dass im gemeinsamen Bemühen um Abgrenzung zum Platzhirsch DSA ähnliche Wege beschritten werden. Aber „Die Seidene Stadt“ und „Die Wandelnde Stadt“ übertreiben es auf den ersten Blick etwas mit der Ähnlichkeit. 😉 Wie gesagt: Ich lese mich ein und schaue dann weiter.

        PS und als Erwähnung ggü. den Mitlesenden im SpliMo-Forum:
        Wenn es in Setting 1 „Räuber im Wald“ gibt und das in Setting 2 auch so ist, dann fällt das unter die gleiche Kategorie wie Drachen, Orks und Elfen, die womöglich in beiden Settings auftauchen. Wenn man solche üblichen Fantasy-Tropes vergleicht und für sich reklamiert, dann macht man sich zurecht lächerlich.

        Bei der Wandelnden Stadt haben wir es aber mitnichten um ein übliches Fantasy-Trope zu tun, sonst würde die Idee in den Rezensionen ja auch nicht so abgefeiert und als „ungewöhnliches Setting“, wie es der Seifenkistenmann ausdrückt, deklariert.

        Und ich bin im Übrigen auch nicht therapiebedürftig und neige auch nicht zu Verschwörungstheorien. Es gibt absolut keinen Grund persönlich zu werden. 😉

        Liebe Grüße

        Thorus

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  2. Antitribu sagt:

    Gerade mal über die Texte geguckt. Anstelle des Riesländers wäre ich auch sauer. WTF? o.O

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  3. Quendan sagt:

    Vorab: Ich stimme einigen Vorrednern zu, dass du schon deutlich (erneut) suggerierst, hier wäre ein Plagiat zumindest möglich. Das finde ich gerade auf so einer Datenbasis (eine Rezension) eher schade. Ich habe generell den Eindruck, dass du mit solchen Vorwürfen/Suggestionen schnell bei der Hand bist, selbst wenn es dazu nur wenig Substanz gibt. Das ist zumindest jetzt schon das zweite Mal, dass ich mich hier in den Kommentaren bemüßigt sehe auf sowas zu antworten.

    Dabei ist wie du selbst sagst die Idee einer reisenden Stadt an sich weder sonderlich innovativ, noch hört es sich für mich als Kenner der Seidenen Stadt so an als würde es wirklich starke Ähnlichkeiten abseits von Oberflächlichkeiten geben. Und selbst wenn das so wäre, ist es immer noch ein gewagter Sprung von „Teilweise Parallelentwicklung in Settings die teilweise ähnliche Elemente bedienen“ hin zu „Ich hab das vor Jahren ins Internet geschrieben und suggeriere jetzt ein potenzielles Plagiat ohne es direkt auszusprechen“. Denn mal ehrlich: Bisher hat jeder Kommentator es so verstanden – das ist sicher nicht nur deren Schuld. Und auch in den Kommentaren schreibst du Sachen wie „lassen mich schon das schlimmste vermuten“. Ja was denn genau, wenn du hier nicht ein Plagiat meinst?

    Ich habe auch mal den Autor des Abenteuers auch auf diesen Post hingewiesen, er wird sich sicher noch äußern. Stefan hat schon viele Abenteuer für diverse Systeme geschrieben, ist ein höchst integrer Mann und hat solche impliziten Vorwürfe wirklich nicht verdient.

    Abgesehen davon glaube ich, dass du da deutlich zu viel in die Kurzzusammenfassung der Rezi reininterpretierst. Und bevor das jetzt alles so im Raume stehen bleibt ein Angebot von uns: Wir schicken dir ein kostenloses Rezi-PDF zu und du kannst dann mal mit mehr Datenbasis als einer Rezi-Zusammenfassung reinschauen. Allerdings würden wir uns dann freuen, wenn du auch eine Gegendarstellung schreibst, wenn du (wie ich vermute) feststellst, dass die Ähnlichkeiten zwischen Stefans Abenteuer und was auch immer von deinen Ideen schon im Internet stand bestenfalls oberflächlich sind. Schreib mir dazu doch bitte eine Email an uli[ät]uhrwerk-verlag.de und ich schicke dir eine Code für das PDF zu.

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  4. ghoul sagt:

    Ich rate Dir folgendes:
    0.) Vermeide es, sofort persönlich Kontakt zu den SpliMos aufzunehmen. Halte Dir Deine Optionen vorerst offen (s. Punkt 2). Handle nicht emotional oder spontan.
    1.) Prüfe, wie Du angekündigt hast, ob auch tatsächlich eine Vielzahl an von Dir vorveröffentlichten Details plagiiert wurden.
    2.) Falls ja, wende Dich an einen Rechtsanwalt der sich mit Urheberrecht auskennt. Der nimmt dann ggf. Kontakt mit den SpliMos auf.

    Sollte SpliMo am Ende doch nur halbwegs generische Ideen und wenige Details kopiert haben, lohnt sich ein Rechtsstreit nicht, egal wer eher recht bekommt oder wie man sich außergerichtlich einigt, weil ja jede Partei immer noch auf ihren Anwaltskosten sitzen bleibt.
    Aber wenn sie wirklich in großem Umfang plagiiert haben sollten, wäre das eine außerordentliche Dreistigkeit. Das hieße, die würden mit Deinen Ideen Geld verdienen, ohne Deine Einwilligung oder finanzielle Beteiligung. Dagegen vorzugehen wäre dann auch richtig.

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    • Whoa, mal langsam. ^^ Wie schon geschrieben geht es mir nur darum, dass ich prüfe, ob es sich noch lohnt an meinem eigenen Abenteuer weiter zu schreiben. Die Anwaltsgeschwader lassen wir mal schön dort, wo sie sind, okay? 😉 Selbst wenn es ne 1:1 Abschrift wäre, würde ich sowas noch nichtmal in Erwägung ziehen. Ich hätte nur ein Problem damit, wenn ich „Die Wandelnde Stadt“ veröffentliche und es käme jemand an und würde mir vorwerfen, die Idee von „Die Seidene Stadt“ übernommen zu haben. Aber selbst dann würde man sich in unserer Rollenspielszene wohl kaum gegenseitig an die Gurgel gehen. 😉 Wir bleiben alle entspannt, okay? ^^

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  5. Geralt sagt:

    Also irgendwie wird hier mehr reininterpretiert als nötig. Der Autor hat festgestellt, daß er an nem AB schreibt und sowas ähnliches anderswo schon erschienen ist womit er ja auch nich ganz unrecht hat. Nun muss er seine Idee wegschmeißen, weil er Schiss hat, daß ihm sonst Ideenklau vorgeworfen wird, sobald er seins veröffentlicht. Passiert doch häufig sowas. Der Autor der seidenen Stadt wird wohl nicht den PC des Riesländers gehackt haben, um ihm was zu klauen. Die Splittermondfanbois tun aber so als hätte der riesländische das behauptet. Das is doch Quatsch. XD

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  6. Cifer sagt:

    Ich halte es hier mit den anderen Kommentatoren: Du hast das Wort „Plagiat“ nicht erwähnt, aber es klingt schon sehr deutlich durch, dass du genau das meinst, denn andernfalls bestünde ja kein Grund zum Ärgern. Da wäre es IMO in einer so kleinen Szene wie unserer einfacher und fairer gewesen, erstmal auf dem kurzen Dienstweg (Stefan Unteregger ist ja doch im SpliMo-Forum nicht besonders schwer zu finden) um eine Stellungnahme zu bitten, bevor man den Nicht-Vorwurf öffentlich erhebt. Damit trifft man genau den, der es wissen muss, und alle Beteiligten ersparen sich Kaffeesatzleserei und Ärger.

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